Samstag, 20. August 2016

Lagodechi Nationalpark

Nach der gestrigen Weinprobe fuhren wir in den  Nordosten Georgiens. Nahe der russischen Grenze liegt Lagodechi (die Schreibweisen der Orte unterscheiden sich immer wieder, es ist eben mal so und mal so...).  Im Hotel Kaukasioni kamen wir bei Irina und ihrer Mutter Natella unter. Alles einfach aber herzlich. Unter einer Weinlaube ließen wir den Tag bei einem reichlichen Essen ausklingen.

Jetzt sind wir auf dem Wanderweg zum Wasserfall von Gurgeniani im Lagodechi Naturschutzgebiet (im Norden begrenzt es Dagestan und im Osten von Aserbaidschan). Bis zum Dorf Chewi könnten wir fahren.

Vom Kaukasus her hat sich ein Flüsschen den Weg durch die Felsen geschliffen.

Studelnd und brausend tobt das Wildwasser durch die manchmal enge Schlucht. Der Wechsel auf die andere Uferseite führt über Baumstämme oder Trittsteine. Eine Stelle musste barfuß durchwatet werden. Kleine Kletterstellen riefen Mut und Uberwindungskünste hervor. Am Ende wurden wir belohnt.





Das fallendende Wasser hatte über die Jahre ein tiefes Becken in den felsigen Untergrund gespült. Mutige Wanderer labten sich im kalten Bergwasser. Ganz Mutige sprangen von Felsvorsprüngen hinein.


Der Weg ist schattig. Buchen, Erlen und Nadelbäume bieten S vor der Mittagssonne. Georgier haben das Wandergebiet entdeckt. Am Lagerfeuer wurde Schaschlik gebrutzelt. Wein fehlte dabei nicht. Sie waren freigibig und reichten Wein.
Eine Genußwanderung über 16 km.

Bei Irina erwartete uns eine schöne Überraschung. Wir konnten beim Kochen mitmachen. Chatschpuri und Chinkali wurden zubereitet. Alle waren mit Begeisterung dabei und es schmeckte uns vorzüglich unter der Weinlaube.


Backen von Chaschapuri

Schaschlik vom Schwein

Feierabend 


1 Kommentar:

  1. Oij - die Brücke über das Wildwasser wäre ja nicht so mein Ding.
    Aber Chatschpuri und Chinkali hätte ich zu gern mitgegessen.

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