Bald erreichten wir die Festung Ananuri am Shimwali Stausee. Sie beherbergt die Himmelfahrtskirche. Zwischen den anderen Touristen hatten wir einen schönen Blick über den See und auf die Kühe, die geruhsam den Autoverkehr lenkten.
| Fresco in der Himmelfahrtskirche |
Auf dem Weg besichtigten wir das Georgisch- Sowjetische Freund-schaftsdenkmal. Es kündet von Zeiten, in denen beide gut verbunden waren. Bunte Szenen aus der Geschichte beider Länder zieren es. Heute wird es von Touristen aller Länder besucht und zerfällt still vor sich hin. Hier in der Gegend wird auch Ski gefahren.
Stepanzminda wirkt wie eine Sommerfrische in den Alpen. Junge Leute mit Rucksäcken bewegen sich auf dem Dorfplatz und entlang der Heerstraße. Viele von ihnen sind mit Schlafsack und Zelt beladen.
| Kasbek |
Wir wanderten zum Kloster Zminda-Sameba. Der Weg erinnert mich an meine vielen Alpentouren. Im Hintergrund dominiert der Kasbek die Gegend. Leider trägt er eine Wolkenmütze. Seine ganze Schönheit bleibt so verborgen.
David, unser Reiseleiter kann wieder wunderbare Geschichten zum Kloster erzählen. Ganz früher wurden die Reliquien aus der Kirche in Tiblisi hierher gebracht, um sie vor dem Feind zu schützen. Kam er dem Kloster zu nahe, wurden sie weiter nach oben in eine heilige Höhle des Kasbek gebracht. So können sie noch heute besichtigt werden. Unsere Unterkunft glich ein wenig einer Jugendherberge mit Einzelzimmern. Wir schliefen aber gut.
| Dorfladen in Stepanzminda |
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